GYMNASTIK
VON LYDIA
"Wir sollten uns ein wenig mehr um deine Fitness kümmern!"
Lydia reagierte
auf diesen Ausspruch mit einem bösen Funkeln ihrer grünen Augen. Sie hasste
Sport und fand diesen Wahn, drei bis viermal in der Woche in irgendein blödes
Fitness-Studio zu rennen, um sich dort abzustrampeln nicht nur todlangweilig,
sondern auch irgendwie blödsinnig.
"Da werde ich nur noch dünner", maulte sie
und blickte an ihrem schlanken, je eigentlich ziemlich dünnen Körper
herab.
"Ja ja meine Zaunlatte," grinste Ruth, griff fest in Lydias
schulterlange braunroten Haare und zog den Kopf mit einem Ruck nach hinten. Sie
brachte ihr Gesicht ganz nah an Lydias Mund, funkelte sie fröhlich aus ihren
blitzenden blauen Augen an und küsste sie fest auf den Mund. Lydia erwiderte den
Kuss, ließ ihre Zunge blitzschnell in Ruths Mund gleiten und stöhnte heftig auf,
als Ruth auf einmal fest in Lydias leicht geöffnete Lippen biss und die Frau mit
einem kehligen Lachen los ließ.
"Wir haben einen Wettkampf ausgemacht,"
klärte sie die neugierig zuhörende Lydia auf.
"Setz dich hin und hör mir
zu!"
Lydia, die ein T-shirt, Leggins und Baumwollsocken trug, hockte sich zu
Füßen Ruths und streichelte die Waden ihrer Freundin. Ruth lächelte auf Lydia
herunter und ließ die langen schlanken Beine baumeln. Sie trug eine weiße Bluse
und eine enge Jeans, an den nackten Füßen Sandaletten. Nachdenklich fuhr Lydia
mit den Fingerspitzen über die schwarzen Schuhe Ruths und streichelte die langen
Zehen, die sie erst gestern abend schwarz lackiert hatte.
"Anna, Birgit und
ich haben uns einen kleinen Wettkampf für euch drei ausgedacht."
"Was für
einen Wettkampf?"
Wer gemeint war, wusste Lydia sofort. So wie sie mit Ruth,
lebten zwei andere junge Frauen, Gwen und Jill mit ihren dominanten Freundinnen
Anna und Birgit zusammen. Wobei man statt dominant ruhig sadistisch sagen
konnte, jedenfalls, was die subtilen Phantasien und kreativen Einfälle anging,
mit denen Ruth, Anna und Birgit ihre "Sklavinnen" auf Trab hielten. Na ja
"Sklavin" dachte Lydia. Eigentlich waren sie alle drei ganz normale junge
Frauen, um die dreißig, fleißig, ehrgeizig und, mhm so ganz "normal" vielleicht
auch wieder nicht. Sie waren lesbisch und liebten eben die Kombination von
Schmerz und Lust. Idealerweise hatte jedes dieser "Töpflein" ein "Deckelchen" in
Form einer Frau gefunden, die ihrerseits mit viel Lust und Liebe daran ging, aus
Verlangen Leidenschaft und aus Leidenschaft Gier zu machen. Lydia liebte Ruth
und wusste, dass auch Ruth sie ernsthaft liebte, eigentlich waren sie wunderbare
Partnerinnen, die sich gegenseitig liebten und respektierten, auch wenn in ihren
"Spielen" Ruth eben die Herrin und Lydia die Sklavin war.
Bei Anna und
Birgit sah die Sache schon anders aus. Lydia respektierte die Freundschaft
zwischen Ruth und den anderen beiden Frauen, die schon länger bestanden hatte,
als Lydia Ruth kennen lernte. Und Gwen und Jill mochte sie sogar ausgesprochen
gern. Sie waren fröhlich unkompliziert und liebten es, sich gegenseitig zu
erzählen, was sie für interessante Erfahrungen bei ihren "Spielen" gemacht
hatten. Nur irgendwie waren Lydia Anna und Birgit unheimlich. Zu oft sah sie ein
lüsternes Glitzern in ihren Augen, einen kalten Zug um ihre Mundwinkel und
spürte instinktiv, dass beide Frauen ganz gerne einmal ausprobiert hätten, wie
weit frau mit Lydia gehen konnte. Bisher war es ihr jedenfalls immer gelungen,
gemeinsamen "Spielen" auszuweichen, von denen sie nach den kichernden
Erzählungen von Gwen und Jill wusste, dass sie zumindest vorgeschlagen, erwogen,
ausgeplant aber in letzter Konsequenz bisher eben doch verworfen worden waren.
Jedenfalls bisher.
"Hörst du mir überhaupt zu?" Ärgerlich stieß Ruth mit dem
Fuß nach Lydia, die erschrocken und schuldbewusst hoch sah.
"Was habe ich
gerade erzählt ?"
"Ähm, ja, also...", stotterte Lydia "...ein Wettkampf oder
so.."
"Na meine Liebe", grinste Ruth, ich glaube, es ist mal wieder Zeit für
eine Konzentrationsübung."
Lydia seufzte. Sie hasste diese
"Konzentrationsübungen, die in der Regel darauf hinausliefen, dass sie genauso
verzweifelt wie chancenlos darauf achten musste, sich nicht selbst höllisch weh
zu tun, während Ruth sich dabei zuschauend königlich amüsierte, nicht selten vor
Lachen bog.
"Na dann komm mal mit !"
Gehorsam trottete Lydia hinter Ruth
her in ihr "Spielzimmer", dass nach außen den Eindruck eines nett eingerichteten
kleinen Fitnessraums machte. In der Mitte hing eine schwere Blumenampel, an
einem Haken von der Decke, an den man natürlich, wenn man wollte auch etwas
anderes, zum Beispiel eine nackte Sklavin an den Händen oder Füßen aufhängen
konnte. In einer Ecke über einer Matte hing eine waagrechte Holzstange, die für
Klimmzüge aber auch für ganz andere Trainingseinheiten brauchbar war und an der
Wand war eine unschuldige Sprossenwand untergebracht, an der Lydia schon einige
Stunden hängend und gefesselt verbracht hatte.
"Zieh dich aus,
Süße!"
Gehorsam streifte Lydia ihr T-shirt über den Kopf, schlüpfte aus den
Leggings und zog Slip und Strümpfe aus. Sie war etwas über 1,80 Meter groß,
hatte eine helle Haut mit Sommersprossen, auf der sich als Zeichen ihrer
Nervosität und Anspannung jetzt eine Gänsehaut bildete. Ruth zeigte auf die
Matte unter der Holzstange, die in etwa 2 Metern über dem Boden baumelte. Lydia
setzte sich und stützte ihre Hände hinter dem Körper ab. Ruth hatte inzwischen
aus einem Schränkchen eine kleine Schachtel geholt, die Lydia nur allzugut
kannte. Lächelnd holte sie kleine silbern glänzende Krokoklemmen mit spitzen
Zähnchen aus der Schachtel.
"Du weißt, wo die hingehören?", fragte sie
lauernd.
Lydia seufzte, "Ja natürlich, an meine Brüste."
Ruth beugte sich
über Lydia und nahm ihre rechte Brustwarze in den Mund. Sinnlich lutschte sie an
ihr, bis der hellrosafarbene kleine Nippel unter dem Stöhnen Lydias hart
anschwoll. Blitzartig schnappte die giftig glänzende Klemme über der zarten Haut
zusammen. Beinahe hätte Lydia aufgeschrieen, konnte sich aber im letzten Moment
zusammen reißen. Ruth streichelte ihrer Freundin die Lippen, glitt über den Hals
auf die kleinen Brüste und nahm den anderen Nippel zwischen ihren Daumen und
Zeigefinger und zwirbelte genießerisch. Lydia streckte ihre Beine aus, lehnte
sich zurück und warf den Kopf in den Hals. Und schon schlossen sich die kleinen
metallenen Zähnchen um die zweite Brustwarze. Lydia konnte nicht verhindern,
dass ihr Tränen in die Augen traten. An den Enden der Krokoklemmen waren winzige
Löcher angebracht, durch die Ruth nun sehr sorgfältig jeweils einen Nylonfaden
einfädelte. Diesen Faden zog sie hoch in die Luft und führte ihn über die
waagrechte Holzstange in der Luft. Neugierig beobachtete Lydia ihre Freundin,
die ihre Zungenspitze konzentriert zwischen ihre Lippen klemmte und die beiden
Fäden zurück zur Erde führte und herunterhängen ließ. Vorsichtig zupfte Ruth an
den Fadenenden und löste dadurch kleine spitze Schreie der erschrockenen Lydia
aus, wenn die Fäden an den Klammern zogen und dadurch die Brustwarzen
schmerzhaft anzogen.
"Gut, gut," murmelte Ruth zufrieden. "Du brauchst nicht
zu schreien, dir passiert überhaupt nichts, jedenfalls, wenn du es nicht
ausdrücklich willst!" Ich tue dir nichts, die einzige, die dir Schmerzen zufügen
kann, bist du selber. Leg dich auf den Rücken und strecke die Arme in die Luft."
Lydia ließ sich auf den Rücken nieder, streckte folgsam ihre Arme in die
Luft und beobachtete, wie die Nylonfäden sich nach oben zurückzogen. Jetzt holte
Ruth aus einem Wandschrank zwei große Hanteln und drückte sie Lydia in die
Hände.
"Schön nach oben drücken!", befahl sie lächelnd.
Lydia ächzte. Die
Hanteln waren ganz schön schwer. Natürlich konnte sie diese Dinger stemmen, aber
es kostete sie schon ziemlich viel Kraft. Mit ein paar raschen Bewegungen
schlang Ruth jetzt die Nylonfäden um die Hanteln und befestigte sie an dem
Kunststoff, so dass sie maximal gespannt waren. Wenn Lydia jetzt auch nur ein
bisschen mit den Armen nachgab, zogen die Hanteln der Schwerkraft folgend an den
Nylonfäden und zerrten an den Krokoklammern und den Nippeln Lydias, an denen sie
befestigt waren.
"Wenn du schön gestreckt hältst, passiert gar nicht,"
lächelte Ruth boshaft, aber probier mal, was passiert, wenn du nur ein bisschen
nachgibst!"
Lydia beugte ihre Ellbogen ein wenig und streckte sie laut
aufschreiend sofort wieder aus.
"UUUUUUuuuuuuuuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii!"
So
fest sie konnte, stemmte sie die Hanteln nach oben, um diesen fiesen
unerträgliche Schmerz zu verhindern.
"Na siehst du, das kannst du doch
prima.", lobte Ruth Lydia, die verbissen und angestrengt die beiden Hanteln nach
oben hielt.
"So und jetzt etwas für deine Beinmuskulatur," lächelte Ruth und
holte den Expander aus der Ecke. Er sah ein bisschen aus, wie eine Wünschelrute:
Zwei kreisförmige Metallringe, an einem Feder-Gestänge. Wenn die beiden Ringe
zusammengeführt wurden, pressten sie die Metallfeder in dem Gestänge zusammen,
die sich entspannte, wenn die Kraft auf die Ringe nachließ. Ruth führte die
Ringe mehrmals mit den Händen zusammen und entspannte danach wieder.
"Das
kann man auch mit den Knöcheln machen, und dadurch die Beine trainieren",
erklärte sie Lydia und streifte die beiden Ringe über Lydias nackte Knöchel.
Versuchs mal und presse die Beine zusammen."
Lydia gehorchte und drückte mit
aller Kraft die Ringe gegen die Kraft der Feder zusammen. Nach ein paar
Augenblicken entspannte sie wieder, die Metallringe und mit ihnen die Knöchel
glitten wieder auseinander. Aus Versehen hatte sie vergessen die Hanteln nach
oben zu drücken, wurde aber durch den ziehenden Schmerz in ihren Brustspitzen
schnell wieder daran erinnert. Ruth kniete inzwischen zwischen Lydias Beinen und
ließ ihre Zunge über die feuchte Möse gleiten. Langsam schneller werdend glitt
sie zwischen die leicht zitternden rosigen Lippen. Lydia stöhnte laut auf. In
Sekunden spürte sie, wie sie nass wurde, die Erregung sie überwältigte, die Lust
sie überflutete.
"HHMmmmmmmmmmmmmmmmmmmhHHHHHHHHHHHHHHMMMMMMMMMMMM!"
Ruth
neckte mit ihrer schnellen Zungenspitze die glatte rosige Clit, die sich
zwischen den schimmernden Lippen Lydias hervorzwängte und nahm sie zwischen ihre
Lippen. Lydia warf ihren Kopf hin und her und spürte die Woge eines nahen
Orgasmus, der sich in ihr aufbaute. Mit ihren Fingern spreizte Ruth die
braunroten Lippen der nassen Möse und lutschte an der kleinen Lustperle. Mit
einem gellenden Schrei der Lust kam Lydia und bäumte sich unkontrolliert auf,
hielt dabei aber jeden Moment die Hanteln senkrecht nach oben. Der zweite Schrei
nur Sekunden später reagierte nicht mehr auf Lust und sanftes Liebkosen sondern
auf den wütenden Biss einer Krokoklemme, die Ruth rasch auf eine Mösenlippe
gesetzt hatte. Und noch ein erschrockener Schrei auf die zweite Klemme, die sich
jetzt in die andere zarte Lippe verbissen hatte. Ruth befestigte auch an diesen
Klemmen jeweils einen Nylonfaden und führte ihn sehr straff direkt an die Ringe
des Expanders.
"So schön zusammen führen !", befahl sie.
Zitternd presste
Lydia die Füße zusammen und sah zu, wie Ruth rasch und geschickt die Fäden an
den Metall-Ringen befestigte.
"Ich rate dir dringend, die Füße zusammen zu
halten!", grinste sie. "Es könnte sonst teuflisch weh tun!"
Lydia wollte es
lieber nicht ausprobieren, sie konnte sich ganz gut vorstellen, was passieren
würde, wenn die Expanderringe entspannten und diese Nylonfäden mit den
auseinander schnellenden Ringen an ihrer Möse zerren würden. Zufrieden
betrachtete Ruth ihr Werk: Lydia stemmte mit zusammen gepressten Lippen die
Hanteln nach oben und presste verbissen die Expanderringe zusammen. Jede
Bewegung oder Entspannung, mit den Armen oder Füßen würde schrecklichste Qualen
auslösen, die erst aufhören könnten, wenn sie die Hanteln wieder nach oben und
die Beine zusammen drückte.
"Ja Lydia, jetzt konzentriere dich und trainiere
ein bisschen. Und wenn es dir nicht mehr gefällt, steh einfach auf und geh weg,
du bist ja nicht gefesselt."
Lydia hörte den unbarmherzigen Spott in Ruths
kichernder Stimme und stöhnte kläglich.
"Bitte, bitte liebste Ruth, nimm das
weg, ich halte das nicht lange..."
"Na, es sieht doch noch ganz gut aus,
Liebes, streng dich ruhig ein bisschen an!"
Lydia stöhnte auf. Schweißperlen
hatten sich auf ihrer Stirn gebildet, ihre Arme zitterten leicht und ihre langen
Zehen zuckten, von der Anstrengung ihrer Füße.
"Wenn du dich so schön
konzentrierst, kannst du mir bestimmt besser zuhören, als eben."
Lydia nickte
eilfertig.
"Ja natürlich ich höre dir genau zu, alles, was du willst, aber
bitte..." flehentlich sah sie die lächelnde Ruth an.
"Ich kann mir doch nicht
die Nippel abreißen und und....." sie stotterte vor Aufregung "....wie soll
meine Pussi das aushalten, wenn ich das nicht mehr halten kann?"
"Ich
empfehle dir dringend, das nicht auszuprobieren!" Ruth sah ihr ernsthaft in die
Augen. "Du bist die einzige, die dir momentan weh tun kann, also rede nicht auf
mich ein, konzentrier dich lieber und halte durch."
Lydia ächzte. Eigentlich
war sie überhaupt nicht gefesselt, aber andererseits waren diese Nylonfäden
schlimmer als eiserne Ketten, weil dieser teuflische Mechanismus sie zu totaler
Bewegungslosigkeit verurteilte. Jede kleinste Bewegung konnte zu schlimmsten
Schmerzen führen, sie bis zur Hysterie foltern. Nein falsch, sie selbst war es,
die gezwungen wurde, still unter äußerster Kraftanstrengung zu halten oder sich
selbst gemein zu quälen. Und wie lange sollt das gehen.
Die Hanteln waren
nicht extrem schwer, aber sie hielt sie schon einige Minuten und spürte, wie
ihre Kraft nachließ. Noch mehr Sorge machte ihr diese teuflische Maschine an
ihren Füßen. Die Muskeln ihrer Waden zitterten schon, aber den ersten kleinen
Versuch, zu entspannen, hatte sie schnell aufgegeben, die Nylonfäden zerrten
sofort grausam an den Klemmen, die sich in ihre Mösenlippen verbissen hatten.
Lieber nicht, hatte sie gedacht und schnell die Knöchel wieder zusammen
gepresst.
"Du hörst schon wieder nicht zu!" riss Ruth sie mit scharfer Stimme
aus ihren Gedanken.
Hastig schüttelte Lydia den Kopf. "Doch, doch
natürlich!" beeilte sie sich zu versichern.
"Dann ist ja gut! Also wie
gesagt, Anna und Birgit haben vorgeschlagen, dass Gwen, Jill und du uns ein
bisschen unterhalten könnten. Sie schlagen einen Wettkampf vor, genau gesagt
einen Sportwettkampf im Fitness-Studio. Es gibt fünf Stationen, so eine Art
Zirkel an ein paar Geräten mit einer Punktewertung. Wer am meisten Punkte macht,
hat gewonnen. Aber viel interessanter ist..." sie machte eine kleine Pause und
zupfte an den Nylonfäden, die über die Holzstange liefen, was ein wütendes
Aufheulen von Lydia auslöste. "....Viel interessanter ist, wer am wenigsten
Punke macht, hat verloren."
"Ja das ist bei Wettkämpfen so," warf Lydia
sarkastisch ein. Ihr Hang zu Ironie und spitzen Bemerkungen hatte die Übermacht
über ihre "Konzentrationsübung" gewonnen. Aber nicht lange.
"Ohh du hast Luft
und Energie für gescheite Bemerkungen, das ist fein." Ruth zupfte an den Fäden,
die von den Füßen Lydias zu ihrer Muschi führten, als seien es Saiten einer
Gitarre.
"AAUUUUUUUUUUUIIIIIIIIIIIIIIIIIEEEEEEEEEEEEEEEEEEYYYYYYYYYYYYYYYYYYYY!!!!"
Lydia verlor für einen kurzen Moment die Kontrolle über ihre Beinmuskulatur,
die Expanderringe gaben den nach außen gleitenden Füßen nach, die Fäden spannten
sich und ein unartikuliertes Brüllen und Aufbäumen der gepeinigten Lydia war die
Folge. Fast hätte sie die Arme sinken lassen und einen zweiten brennenden
Schmerz provoziert. Mit Mühe gelang es ihr, die Beine wieder zu schließen und
den widerlichen Zug an ihrer Möse zu beenden.
"Ja, wer verliert.." setzte
Ruth gleichmütig fort, als säßen sie in einem Café und rührten in ihrem
Cappuccino, wird den beiden Herrinnen der Siegerinnen für acht Stunden
ausgeliefert. Sie dürfen alles mit ihr machen, was sie wollen, Tabus werden
natürlich respektiert und alle anderen dürfen zuschauen."
Lydia schauderte.
War das die Chance, auf die Anna und Birgit schon immer gelauert hatten? Als
könne sie Gedanken lesen, setzte Ruth fort. "Das ist natürlich für dich nicht
von Interesse, ich gehe doch davon aus, dass du gewinnst, oder ...", sie sah
nachdenklich auf die vor ihr sitzende Lydia, "zumindest nicht verlierst. Und
natürlich findet das ganze nur statt, wenn du mich darum bittest, dich für
diesen Wettkampf zu melden. Gegen deinen Willen findet das nicht statt, oder um
es präzise zu sagen, nur wenn du es ausdrücklich erbettelst; ich weiß ja
schließlich, das du Anna und Birgit nicht so sehr magst. Ruth lächelte.
Lydia
wurde es schwindelig. Was war das für eine Teufelei, Gwen und Jill gingen
regelmäßig in dieses blöde Fitness-Studio und bestimmt hatte sie keine Chance
gegen die zwei. Ruth lächelte schon wieder. "Falls du glaubst, Gwen und Jill
hätten einen Trainingsvorsprung, so einfach ist das nicht. Wir denken schon an
einen ganz besonderen Wettkampf. Das Studio gehört ja, wie du weißt Anna und wir
wären an einem Sonntag ganz unter uns. Außerdem würdet ihr nackt gegeneinander
antreten und wir hätten ein paar Regeln eingebaut, die das ganze unterhaltender
machen und nicht nur den sportlichen Aspekt berücksichtigen."
"Ich glaube,
ich möchte das trotzdem nicht so gerne."
Es fiel Lydia schwer, sich gegen
den Vorschlag zu wehren, weil sie wusste, dass Ruth sehr stolz auf ihre Sklavin
war, sie gerne präsentierte und bestimmt gegenüber ihren Freundinnen Anna und
Birgit große Wolke mit ihr angab. Aber das Risiko, diesen Teufelinnen
ausgeliefert zu werden, war einfach zu groß. Lydia schauderte schon bei dem
Gedanken.
"Ja natürlich, Liebes." Ruth nickte ihr zu. "Ich werde dich nicht
nur nicht zwingen, sondern ich bestehe darauf, dass du mich darum anflehst, an
diesem Wettkampf teilnehmen zu dürfen. Ich fände es nicht toll, wenn du vor
meinen Augen von anderen gefoltert würdest und möchte sicher gehen, dass du dich
für dieses "Spiel" - die mögliche Niederlage eingeschlossen - nicht nur
interessierst, sondern ganz gierig darauf bist, daran teil zu nehmen."
"Ich
glaube..." setzte Lydia an.
"Pssssttt!" unterbrach Ruth, "wir machen ganz
einfach folgendes; ich gehe jetzt nach nebenan und lese etwas und du denkst in
Ruhe nach. Rufe mich, wenn du möchtest, dass ich dich zum Wettkampf anmelde. Ich
gehe aber eigentlich davon aus, dass du das lieber nicht möchtest. Solange du
also nicht rufst, weiß ich, dass du nicht mitmachen möchtest. Ich komme nur,
wenn du mich rufst, und dann erwarte ich eine demütige Bitte von dir."
Ruth
verließ ohne ein weiteres Wort den Raum und Lydia blieb erschrocken zurück.
Hatte sie das jetzt richtig verstanden? Das konnte doch nur heißen, dass Ruth
eigentlich schon entschieden hatte. Sie konnte Ruth rufen, bestimmt würde sie
sofort kommen, aber nur um ihre sogenannte "Bitte" entgegen zu nehmen, um dann
vielleicht diese grässliche Fäden zu entfernen. Wenn sie allerdings nicht rief,
würde sie gezwungen weiter in dieser unsichtbaren Fesselung zu verharren bis
ihre Kräfte nachließen und sie dann zuckend und wimmernd sich selber foltern
musste. Die nackte Angst stieg in ihr hoch. Mit geweiteten Augen drückte sie die
Hanteln nach oben und presste die Füße zusammen. Schlimmer als Schmerz, den sie
konkret ja gar nicht spürte, war die Furcht vor dem Schmerz, wenn es ihr nicht
gelang die Hanteln oben und die Füße zusammen zu halten.
Ächzend sah Lydia
auf ihre zuckenden Füße und die Hände, die krampfhaft die Hanteln oben hielten.
Sie konnte nicht sehen, dass Ruth auf den Zehenspitzen den Raum wieder betreten
hatte, hinter ihr stand und sie genau beobachtete. Lydia spürte verzweifelt,
dass sie die Arme nicht mehr lange oben halten konnte. Entsetzliche Angst kroch
in ihr hoch, Panik breitete sich in ihrem Magen aus, wie ein kalter See.
Stöhnend sanken ihre Arme nach unten. Gellend schrie sie
auf
"EEEEEEEEEEEEEEEEEYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYY!!!"
Der Schmerz in
ihren Brüsten war irrsinnig. Gleich darauf versagten auch ihre Beine zitternd
den Dienst, glitten auseinander und ließen die Ringe auseinanderschnellen.
"AAAAAARRRGGGGGGGGGGGGHHHHHHHHHHHHHHH!!!"
Es war, als würde ihre Möse
auseinandergerissen. Lydia kreischte, schrie und brüllte. Krampfhaft versuchte
sie wenigstens die Beine wieder zu schließen. Sie schaffte es nicht. Nach etwa
10 Sekunden schritt Ruth ein. Mit zwei schnellen Schritten stand sie über Lydia,
hielt die Hanteln nach oben und schnitt die Nylonfäden, die an dem Expander
hingen ab. Lydia weinte hemmungslos.
"Du hast mich gar nicht gerufen,
Schatz, aber ich dachte, du könntest mich brauchen."
"Ohhh Ruth," stöhnte
Lydia.
"Ja Liebes, was möchtest du mir sagen, möchtest du noch eine
Trainingseinheit?"
Lydia schüttelte heftig den Kopf.
"Bitte liebe Ruth,
lass mich an dem Wettkampf teilnehmen, und ich werde bestimmt nicht
verlieren!"
"Brav meine Liebe." Ruth entfernte die Fäden, die Klemmen und
nahm die zitternde Lydia in den Arm. "Du machst mich sehr stolz !"